Norton, Kaspersky, GData & Co. kostenlos nutzen

15 August 2010 Keine Kommentare »

Irgendwie finde ich in letzter Zeit immer mehr Rechner, auf denen Antivir als kostenloses Virenprogramm installiert ist. Prinzipiell ist das natürlich nichts Schlechtes, allerdings schneiden die kostenpflichtigen Programme in den meisten Tests deutlich besser ab, als die kostenlosen. Deswegen möchte ich einfach mal einen etwas anderen Weg vorstellen:

Die “großen” Vertreiber von Virensoftware bieten alle kostenlose Testversionen an, die man in der Regel 30 oder 60 Tage nutzen kann, ohne dafür bezahlen zu müssen. Danach verweigern sie zwar den Dienst, aber man kann sie einfach deinstallieren und die kostenlose Testversion des nächsten Herstellers verwenden. Zugegeben, ist etwas umständlich, dafür kommt man aber kostenlos in den Genuss professioneller Sicherheits-Software.

Es kommen übrigens jedes Jahr neue Testversionen heraus, die man dann wieder verwenden kann, der “Vorrat” geht also nie aus. Ich habe hier eine Liste mit Testversionen zusammengestellt:

Mit diesen Versionen kommt man etwa auf ein Jahr. Danach kann man davon ausgehen, dass die Hersteller ihre aktuellen Versionen wieder als Testversion herausgeben und schon kann der ganze Spaß von vorne losgehen. Wer den Aufwand in Kauf nehmen möchte, spart so immerhin 20-40 Euro pro Jahr.

Microsoft Office 2010: kostenlos für 180 Tage

15 Juli 2010 Keine Kommentare »

Die neue Version 2010 von Microsofts Office erfreut sich großer Beliebtheit. Leider ist das Office-Paket nicht besonders günstig. Die kleine “Home and Student”-Version kostet bei Amazon immer noch  €109,90. Zum Glück bietet Microsoft aber eine kostenlose Testversion an, mit der man das Programm immerhin 30 Tage kostenlos und unverbindlich im vollen Funktionsumfang ausprobieren kann.

Mit dem kleinen Programm “Office 2010 Trail Extender” kann man diese Laufzeit von 30 Tagen jetzt insgesamt fünf mal um je 30 weitere Tage erweitern. Insgesamt kommt man damit auf eine Laufzeit von 180 Tagen, das ist immerhin ein halbes Jahr. Da Microsoft im TechNet eine offizielle Anleitung anbietet, wie man die Laufzeit der Testversion verlängern kann, ist davon auszugehen, dass das Verfahren sogar legal ist.

Das ganze Verfahren ist sehr einfach. Zunächst muss man die Testversion von Office 2010 herunterladen. Das geht direkt bei Microsoft: http://technet.microsoft.com/de-de/ee390818.aspx. Diese Version kann man dann nach der Installation ganz normal die 30 Tage nutzen. Anschließend lädt man sich den Office 2010 Trail Extender von der Homepage des Programmierers herunter, entpackt es, führt es aus und klickt auf den großen “Rearm”-Button. Das setzt die Laufzeit der Demo auf 30 weitere Tage zurück. Eine Installation ist übrigens nicht notwendig, das Programm kann einfach so ausgeführt werden.

Einfach auf den Ream-Button klicken und 30 weitere Tage kostenlos testen

Dieses Verfahren lässt sich bis zu fünf mal wiederholen, insgesamt kommt man damit also auf 6 * 30 = 180 Tage. Wichtig ist nur, das man bis zum letzten Tag der 30 Tage wartet, weil die Laufzeit immer auf 30 Tage zurückgesetzt wird, egal wie lange die Testversion sonst noch laufen würde.

Danach gibt es leider keinen Ausweg mehr und die Software stellt ihren Dienst offiziell ein. Dann hilft nur noch Kaufen oder auf andere Alternativen ausweichen. Die etablierteste Alternative zu Microsofts Office ist das kostenlose OpenOffice. Übrigens: Studenten erhalten eine spezielle Professional Academic-Version für nur 70 Euro. Im Paket sind deutlich mehr Programme enthalten, als bei der Home & Student-Version, darunter auch Microsoft Outlook. Weitere Informationen dazu gibt es auf folgender Seite: https://www.microsoft.com/student/office/de-de/default.aspx

Tunebite, Radiotracker und andere Audials-Software kostenlos

14 Juli 2010 1 Kommentar »

Die Computer Bild bietet schon seit einiger Zeit kostenlose Spezialversionen der Programme “Mediaraptor”, “Radiotracker” und “Audials One” an. Audials One ist ein Softwarepaket, das neben den anderen beiden Programmen außerdem die Software “Tunebite” enthält, mit der sich der DRM-Kopierschutz von Musikdateien entfernen lässt. Diese Spezialversionen haben einen etwas eingeschränkten Funktionsumfang, sie lassen sich aber alle trotzdem noch vernünftig benutzen. Man spart damit bis zu €44,90 (laut der UVP).

Mediaraptor

Mit dem Mediaraptor kann man Videos von Youtube und anderen Videoportalen herunterladen und direkt in ein Wunschformat konvertieren lassen. So ist es unter anderem möglich, Musik direkt im MP3-Format herunterzuladen und abzuspeichern. Wenn eingestellt, erkennt das Programm aufgerufene Videos selbstständig und lädt diese dann ganz unkompliziert auf Knopfdruck herunter. Die Spezialversion beschränkt den Download auf einige ausgewählte Videoportale (die großen sind aber dabei) und lässt die heruntergeladenen Videos nur in einige wenige Formate konvertieren (aber auch hier sind die wichtigsten dabei).

Bei Amazon bezahlt man für das Programm sonst immerhin €23,99, direkt bei Audials kostet es sogar €29,90. Herunterladen kann man die kostenlose Spezialversion direkt von der Webseite der Computer Bild.

Radiotracker

Vielleicht etwas interessanter ist der Radiotracker. Mit dem Programm kann man Internetradios durchsuchen und gewünschte Musik direkt als MP3 auf die Festplatte aufnehmen. Man kann dabei entweder nur ein bestimmtes Genre, einen Interpreten oder auch einen konkreten Titel vorgeben. Die Radiostationen werden dann nach diesem Titel durchsucht und er wird aufgenommen, sobald er erhältlich ist.

Außerdem kann das Programm die Musik dann auch direkt auf CD brennen und zu Klingeltönen weiterverarbeiten. Die kostenlose Spezialversion beschränkt die Aufnahme auf sieben Sender gleichzeitig. Trotzdem eignet sich auch diese abgespeckte Version gut, um die eigene Musiksammlung schnell und vor allem legal zu erweitern.

Der Radiotracker schlägt bei Amazon sogar mit €24,90 zu Buche, beim Hersteller bezahlt man ebenfalls €29,90. Auch diese Spezialversion lässt sich von der Computer Bild kostenlos herunterladen.

Audials One

Audials One ist ein Softwarepaket, das alle Programme der Firma Audials enthält. Neben dem Mediaraptor und dem Radiotracker ist im Programm auch die Software “Tunebite” enthalten. Mit Tunebite kann man den DRM-Kopierschutz von geschützten Musikdateien entfernen. Zur Legalität des Entfernens vom Kopierschutz hat gibt es auf netzwelt.de einen guten Artikel: http://www.netzwelt.de/news/72511-frei-aufgespielt-drm-entfernen-legal-kostenlos.html

Audials One kostet bei Audials normalerweise €44,90, bei Amazon bezahlt man immerhin nur €35,99, die Spezialversion der Computer Bild ist kostenlos und kann auf dieser Seite heruntergeladen werden.

E-Postbrief: Was es ist und was es bringt.

14 Juli 2010 Keine Kommentare »

© S. Hofschlaeger / PIXELIO

Heute hat die Post offiziell den E-Postbrief gestartet. Ziel des Service ist eine sichere und vertrauliche Kommunikation per Internet ohne den bisher üblichen Papierkram. Mit dem Service macht die Post einen Schritt weg vom klassischen Geschäft mit dem Papierbrief und einen Schritt in Richtung Web 2.0. Die Anmeldung ist seit heute offiziell unter http://epost.de/ zu erreichen.

Was kann der E-Postbrief?

Das Prinzip des elektronischen Briefs ist ganz einfach. Prinzipiell funktioniert das Ganze wie mit einer normalen E-Mail. Man loggt sich mit Benutzernamen und Passwort ein, gibt die Adresse des Empfängers sowie den Inhalt des Briefes an und versendet ihn dann über das Internet. Und genau wie bei einer normalen E-Mail kann der Empfänger diesen Brief dann online abrufen. Nur wenn der Empfänger noch keine E-Postbrief-Adresse hat, wird der Brief von der Post ausgedruckt und auf dem klassischen Weg per Postbote zugestellt. So wird sichergestellt, dass jeder den Service nutzen kann. Bei der Anmeldung beim E-Postbrief-Service wird die Identität jedes Nutzers mit Hilfe des Postident-Verfahrens geprüft und damit sichergestellt, dass man weder Spam erhält oder auf Betrüger trifft. Die gesamte elektronische Übertragung des Briefes erfolgt laut Angaben der Post mit neusten Verschlüsselungsmethoden und soll daher absolut sicher sein.

Vorteile des E-Postbriefs

Die Vorteile des neuen Services liegen auf der Hand. In der Zukunft können amtliche Dokumente, Urkunden oder Verträge prinzipiell auch über das Internet abgewickelt werden. Das Spart Zeit, Papier und Verwaltungsaufwand. Auch wenn es nicht offiziell sein soll; das neue Verfahren stellt (laut Aussagen der Deutschen Post) sicher, dass niemand außer Sender und Empfänger die Möglichkeit haben, den Brief zu lesen/abzufangen oder zu verändern. Bei konventionellen E-Mails ist dies teilweise nicht gegeben.

Registrierungsverfahren

Um sich für den E-Postbrief anzumelden, sind eine Reihe von Schritten zur Registrierung notwendig. Zunächst muss man einige persönliche Daten zur Identifizierung angeben. Neben dem Namen und der vollständigen Adresse gehört dazu ebenfalls eine Handynummer, an die ein Freischaltcode per SMS geschickt wird. Nachdem man selbigen empfangen und eingegeben hat, heißt es warten. Einige Tage nach der Registrierung erhält mal an die angegebene Adresse einen klassischen Brief mit weiteren Informationen und einem Postident-Coupon, mit dem man sich bei der nächstgelegenen Postzentrale zusammen mit einem Personalausweis identifizieren lassen muss. Nachdem das Verfahren dann abgeschlossen ist erhält man eine weitere Bestätigungs-SMS und kann den Service uneingeschränkt nutzen. Die Adressen des Postbriefs werden übrigens nach dem Schema vorname.nachname@epost.de verteilt. Sollte diese Adresse schon belegt sein, wird nach dem Nachnamen noch eine frei wählbare, vierstellige Nummer angehängt.

Kosten des E-Postbriefs

Die Registrierung beim Postbrief und das Empfangen von Nachrichten über den Service ist kostenlos. Anders sieht es beim Versand aus. Genau wie der Papierbrief kostet die Zustellung eines Briefes 55 Cent (bei einer Dateigröße bis 20 MB). Muss der Brief ausgedruckt werden, bezahlt man abhängig vom Gewicht und der Druckart (schwarzweiß oder farbig) zwischen 55 Cent und 1,55€. Darüber hinaus bietet der Service einige Zusatzleistungen wie Einschreiben, die zusätzliche Kosten verursachen. Eine genaue Übersicht der Kosten findet sich auf dieser Seite: https://adresse-sichern.epost.de/epostbrief-kosten

Häufig gestellte Fragen

Die Deutsche Post hat eine sehr gute Datenbank mit häufig gestellten Fragen zusammengestellt: https://service.deutschepost.de/epost/faq

Schreibcenter

Übrigens: Unter schreibcenter.de bietet die Post schon seit einiger Zeit die Möglichkeit an, normale “Papierbriefe” über das Internet zu verschicken. Hier kann man einfach Briefe oder Postkarten online schreiben und versenden. Der Inhalt lässt sich direkt eingeben, alternativ kann man auch PDF-Dateien hochladen und versenden. Auch dieser Service ist natürlich nicht kostenfrei, für den Versand und den Druck fallen Kosten an.

Hilfreiche Firefox-Addons Teil 1: feedly

13 Juli 2010 Keine Kommentare »
Screenshot der Magazinseite
Dieser Artikel ist Teil der Reihe Hilfreiche Firefox-Addons»

Eine Internetseite, die genau und nur die News aus allen Themenbereichen anzeigt, die interessant sind. Gibt es nicht? Stimmt, aber es gibt ein Plugin für den Browser Firefox, das dieser Idee sehr nahe kommt.

Das Addon “feedly” zeigt den Inhalt von benutzerdefinierten RSS-Feeds gebündelt auf einer einzigen Seite an. So hat man in einem übersichtlichen, magazinähnlich aufgebauten Tab alle Lieblingsnews zusammengefasst.

Das Plugin ist natürlich kostenlos und lässt sich genau wie alle anderen Firefox-Addons direkt in den Browser installieren. Herunterladen kann man die Erweiterung auf der Addon-Seite von Mozilla.

Nach der Installation durchsucht das Plugin automatisch den Verlauf des Browsers nach Seiten, die einen RSS-Feed anbieten und stellt diese in einer Liste zusammen. Aus dieser Liste kann man dann einfach alle gewünschten Feeds auswählen und dem “Magazin” hinzufügen. Darüber hinaus unterstützt das Addon die Synchronisation mit dem Google Reader und Filterfunktionen für beliebte Beiträge.

Artikel aus dieser Reihe:
  1. Hilfreiche Firefox-Addons Teil 1: feedly
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